
Hausärzteverband empfiehlt Corona- und Grippeimpfungen – Eine fahrlässige Entscheidung
Vor Beginn der Grippesaison hat der Hausärztinnen- und Hausärzteverband die Bürger dazu aufgerufen, ihren Impfschutz zu erneuern – sowohl gegen das Coronavirus als auch gegen die Grippe. Diese Empfehlung soll vor allem dazu dienen, Praxen und Kliniken zu entlasten. Doch ist diese Maßnahme wirklich im Interesse der Bürger?
Empfehlung ohne Rücksicht auf aktuelle Aufarbeitung
Es ist kaum zu fassen, dass bereits neue Impfempfehlungen ausgesprochen werden, obwohl die Aufarbeitung der Corona-Politik von WHO, RKI und der deutschen Regierung noch in vollem Gange ist. Die zahlreichen Verfehlungen und möglichen Verbrechen, die während der Pandemie begangen wurden, sind noch lange nicht vollständig aufgeklärt. Wie kann man in solch einer unklaren Lage erneut zu Impfungen aufrufen?
Belastung der Praxen als Hauptargument
Nach Angaben der Bundesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands, Nicola Buhlinger-Göpfarth, soll die Auffrischungsimpfung gegen Corona sowie die Grippeschutzimpfung vor allem Risikogruppen schützen und gleichzeitig die Praxen und Kliniken entlasten. Doch diese Argumentation erscheint fadenscheinig, wenn man bedenkt, dass die langfristigen Auswirkungen der Corona-Impfungen noch nicht abschließend bewertet sind.
Ungeklärte Risiken und Nebenwirkungen
Die Empfehlung, beide Impfungen gleichzeitig durchzuführen, wird als medizinisch unbedenklich dargestellt. Doch wie können wir sicher sein, dass dies tatsächlich der Fall ist? Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Impfstoffe nicht frei von Nebenwirkungen sind. Es ist fahrlässig, Menschen erneut einer solchen Belastung auszusetzen, ohne dass die bisherigen Maßnahmen vollständig aufgearbeitet und bewertet wurden.
Virologe Drosten vergleicht Corona mit Grippe
Interessanterweise hat Virologe Christian Drosten in einem Interview erklärt, dass das Coronavirus mittlerweile vergleichbar mit dem Grippevirus sei. Das liege daran, dass die Bevölkerung weitgehend durchgeimpft sei und sich die meisten Menschen mehrfach infiziert hätten. Wenn das tatsächlich so ist, warum dann die erneute Panikmache und der dringliche Aufruf zur Doppel-Impfung?
Konsequenzen für Patienten und Praxen
Die organisatorischen Herausforderungen der Impfkampagnen sind nach wie vor immens. Die Praxen sind bereits jetzt überlastet, und es wird befürchtet, dass immer mehr Praxen keine neuen Patienten mehr aufnehmen können, die keine Notfälle sind. Diese Situation wird durch die erneuten Impfaufrufe nur weiter verschärft.
Es ist daher dringend geboten, die bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse der Corona-Pandemie gründlich aufzuarbeiten, bevor neue Impfkampagnen gestartet werden. Die Gesundheit der Bürger darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Eine vorschnelle Empfehlung zur erneuten Impfung ist nicht nur fahrlässig, sondern auch unverantwortlich.
Die Bevölkerung sollte sich nicht blindlings auf solche Empfehlungen verlassen, sondern kritisch hinterfragen, ob diese wirklich im eigenen Interesse sind. Die Aufarbeitung der Corona-Politik muss Priorität haben, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden.
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