
Ukrainer sollen mehr Steuern für Krieg zahlen
Die Regierung der Ukraine plant eine drastische Erhöhung der Militärsteuer, um die finanziellen Mittel für den andauernden Krieg gegen Russland zu sichern. Nach den Vorstellungen der Regierung sollen die Ukrainer künftig eine höhere Militärsteuer zahlen. Die Abgabe könnte nach den Plänen von bisher 1,5 auf 5 Prozent auf Einkommen steigen, teilten Regierungsvertreter in Kiew mit.
Steuererhöhungen zur Kriegskasse
Zusätzlich zur höheren Militärsteuer sollen auch andere Steuererhöhungen, Kreditaufnahmen und Umschichtungen im Haushalt rund 500 Milliarden Hrywnja (etwa 12,4 Milliarden Euro) einbringen. Das Ministerkabinett in Kiew hat bereits einen Gesetzentwurf zur Änderung des Staatshaushalts und des Steuergesetzes gebilligt. Allein die Steuererhöhungen sollen umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro einbringen.
Breiterer Steueransatz
Die Steuererhöhungen betreffen nicht nur Einkommen. Beim Verkauf von Juwelierstücken soll eine Militärsteuer von 30 Prozent anfallen, beim Autokauf 15 Prozent. Diese Maßnahmen sollen die Finanzierung der Streitkräfte sicherstellen, insbesondere die Zahlungen für Soldaten und militärisches Personal sowie den Kauf von militärischen Ausrüstungen.
Steigende Verteidigungsausgaben
Die Ukraine hatte für 2024 Verteidigungsausgaben von umgerechnet
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